Arbeitsmarkt in Deutschland: Positive Wende
Bereits seit einiger Zeit lässt sich eine positive Wende am Arbeitsmarkt erkennen. Mittlerweile sind deutlich mehr vakante Jobs frei, als gestrichen werden. Viele Unternehmen stärken den Markt mit neuen Innovationen und Expansionen in Deutschland. Besonders Auszubildende haben es auf dem Arbeitsmarkt leichter. Sie werden häufig besonders stark umworben. Selbst Schulnoten geraten ins Hinterstübchen. Ebenso meldet die Bundesagentur für Arbeit einen deutlichen Aufschwung am Arbeitsmarkt. Das gleiche Bild lässt sich bei der FAZ erkennen, die vierteljährlich dazu eine Meldung aus der Wirtschaft veröffentlicht. Noch im vergangenen Jahr überschritten die Stellenstreichungen. Dieses Bild hat sich nun auf dem deutschen Arbeitsmarkt vollkommen gedreht. Experten reden sogar mittlerweile von einem neuen Beschäftigungsrekord. Immerhin sind aktuell fast doppelt so viele Jobs ausgeschrieben, wie gestrichen werden. Schon mit Beginn des Jahres wurde die positive Wende auf dem Arbeitsmarkt erwartet. Allerdings ist damals niemand davon ausgegangen, dass es so schnell gehen würde.
Arbeitsmarkt – Top zum Jahresanfang
Zwar belasteten die Ankündigungen der großen Konzerne zu Jahresbeginn, die fast 16.000 Stellen streichen wollen. Hinzu kam die Insolvenz von Praktiker und deren Tochter Max Bahr. Doch bereits zu Jahresbeginn waren mehr als 36.000 Jobs ausgeschrieben. Damit wurde bereits der gesamte Vorjahreswert deutlich überschritten. Es zeigt sich aber auch, dass besonders viele Personaldienstleister Jobs im Bereich der Zeitarbeit ausgeschrieben haben. Experten gehen davon aus, das die Zahlen auf dem Arbeitsmarkt in Bezug zu den freien Jobs aber deutlich höher liegen dürfte. Fakt ist aber auch, dass viele Jobs nicht besetzt werden könnten. 31 Milliarden Euro würde den Unternehmen dadurch entgehen. Kann die Stelle nicht besetzt werden, bedeutet das fast immer auch hohe Umsatzeinbußen. Das geht mittlerweile soweit, dass auf Baustellen Mitarbeiter von der Konkurrenz unter der Hand abgekauft werden würden. Auch im Elektrohandwerk fehlen auf dem Arbeitsmarkt mehr als 27.000 Kräfte.
Arbeitsmarkt – Junge Akademiker
Junge Akademiker haben auf dem Arbeitsmarkt besonders gute Karten. Sie könnten teilweise die Einstellungsbedingungen vorgeben. Und auch im Bereich der Arbeitszeiten haben Akademiker viel Mitspracherecht. Große Unternehmen werfen bereits mit Beginn des Studiums einen Blick auf interessante Kandidaten. Allerdings kann es in den nächsten Jahren durch die hohe Zahl von Studienanfänger für junge Akademiker auf dem Arbeitsmarkt zu einem Umkehreffekt kommen. Bis dahin dürften jedoch noch einige Jahre vergehen. Bis Ende des Jahres dürfte sich der Arbeitsmarkt weiterhin positiv entwickeln. Die aktuellen Krisen (Ukraine, etc.) werden darauf kaum Einfluss haben.